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11. Dezember 2016 Viessmann Sport

Biathlon Staffeln erfolgreich: DSV-Damen siegen – Herren Dritte

Biathlon Damen Staffel

Drittes Rennen – dritter Sieg: Laura Dahlmeier räumt ab
Nach ihren Siegen in Sprint und Verfolgung durfte Biathletin Laura Dahlmeier auch beim Staffelrennen der Damen in Pokljuka jubeln. Zusammen mit Vanessa Hinz, Franziska Hildebrand und Maren Hammerschmidt gewann das DSV-Quartett nach 4 x 6 Kilometern vor Frankreich und der Ukraine.

Laura Dahlmeier (GER), Maren Hammerschmidt (GER), Franziska Hildebrand (GER), Vanessa Hinz (GER)

Laura Dahlmeier, Maren Hammerschmidt , Franziska Hildebrand, Vanessa Hinz

Startläuferin Vanessa Hinz und Anschlussläuferin Franziska Hildebrand brauchten je drei Nachlader, dennoch konnten sie die DSV-Staffel auf den vorderen Rängen positionieren. Auf Platz zwei liegend übernahm dann Maren Hammerschmidt. Sie verteidigte diese Position bis zur Übergabe an Laura Dahlmeier. Zusammen mit der Französin Marie Dorin-Habert kämpfte Dahlmeier um den Sieg. Beide Athletinnen kamen zeitgleich zum finalen Schießen, behielten die Nerven und verließen zeitgleich den Schießstand. Erst auf der Schlussrunde konnte Dahlmeier ihre Stärke ausspielen und gewann schließlich mit zehn Sekunden Vorsprung vor der Französin.

Auch die deutsche Biathlon-Staffel der Herren durfte sich über einen Podestplatz freuen: In der

Benedikt Doll, Erik Lesser , Matthias Dorfer, Simon Schempp

Benedikt Doll, Erik Lesser , Matthias Dorfer, Simon Schempp

Besetzung Erik Lesser, Matthias Dorfer, Benedikt Doll und Simon Schempp landete das DSV-Quartett hinter den siegreichen Franzosen und Olympiasieger Russland auf Rang drei. Dabei erwies sich vor allem Staffeldebütant Dorfer als nervenstark am Schießstand. Während die Routiniers wie Lesser und Doll hier Federn ließen und je fünf Nachlader benötigten, schoss der 23jährige zweimal fehlerfrei. Vor allem Doll konnte seine Fehler am Schießstand aber mit einer tollen Laufleistung kompensieren und Schlussläufer Schempp als Zweiten auf die Strecke schicken. Während vorne die Franzosen um Überfliger Martin Fourcade den Sieg souverän nach Hause liefen, musste Schempp dann nach einem Nachlader liegend noch den Russen Anton Shipulin ziehen lassen, konnte aber immerhin den Podestplatz vor den starken Ukrainern verteidigen.

Eisenbichler feiert Podestpremiere in Lillehammer

Marcus Eisenbichler

Marcus Eisenbichler

Beim Weltcup der Skispringer im norwegischen Lillehammer hat Markus Eisenbichler hinter den beiden Polen Kamil Stoch (1.) und Maciej Kot (2.) einen tollen dritten Platz belegt und damit erstmals im Einzel ein Weltcup-Podium bestiegen. Dabei unterstrich der 25-Jährige seine derzeit gute Form mit einem tollen Finaldurchgang, der ihn von Platz sechs zur Halbzeit noch nach vorne spülte. In die entgegengesetzte Richtung ging es leider für Andreas Wellinger, der nach Durchgang eins noch auf Platz drei gelegen hatte, nach einem schwächeren zweiten Durchgang am Ende aber nur Zehnter wurde. Nur wenige Plätze dahinter konnten sich mit Karl Geiger (14.) und Stephan Lehye (18.) zwei weitere DSV-Adler platzieren, während sich die potentiellen Siegspringer Richard Freitag (23.) und Severin Freund (26.) diesmal nur am Ende des Klassements widerfanden.

Sara Takanashi zurück auf Siegkurs
Die Japanerin Sara Takanashi hat das Weltcupspringen im russischen Nischni Tagil vor den Österreicherinnen Daniela Iraschko-Stolz und Jacqueline Seifriedsberger gewonnen. Nach einem schwachen ersten Sprung landete die Japanerin im Finaldurchgang bei hervorragenden 98.5 Metern und zog doch noch an allen Konkurrenten vorbei.

Die deutschen Skisprung-Damen waren im Kampf um die Podestplätze chancenlos. Einzig Katharina Althaus gelang mit Platz neun der Sprung in die Top Ten-Ränge. Für eine Schrecksekunde sorgte Anna Rupprecht. Die 19-Jährige hatte Probleme, den Finalsprung sicher zu landen und zog sich dabei eine Knieverletzung zu. Trotzdem belegte sie Platz 14 direkt vor Svenja Würth. Olympiasiegerin und Weltmeisterin Carina Vogt konnte ihr eigentliches Leistungsvermögen erneut nicht abrufen und landete nur auf Platz 21.

Hanna Kolb sprintet auf Platz neun

Hanna Kolb

Hanna Kolb

Skilangläuferin Hanna Kolb hat beim Sprint-Weltcup in Davos (SUI) einen guten neunten Platz belegt und damit die halbe Norm für die Nordische Ski-WM im kommenden Jahr bereits in der Tasche. Beim Sieg der Norwegerin Maiken Caspersen Falla vor deren Landsfrau Ingvild Flugstad Östberg und der Schwedin Hanna Falk kämpfte sich die 25-Jährige immerhin bis ins Halbfinale vor, wo ihr als Fünfte ihres Laufs knapp eine Sekunde auf einen Finalplatz fehlten. Eine Runde früher, im Viertelfinale hatten sich bereits Sandra Ringwald, Elisabeth Schicho und Sofie Krehl verabschiedet, die am Ende die Ränge 13, 26 und 28 belegten. Bei den Herrn überstand einzig Sebastian Eisenlauer die Qualifikation. Nach seinem Aus im Viertelfinale stand schließlich Platz 22 für ihn zu Buche. Es siegte der Russe Sergey Ustiugov vor den beiden Norwegern Finn Haagen Krogh und Sindre Björnstad Skar.

Eggert/Benecken benötigen nur einen Lauf zum Sieg
Wegen der Wetterkapriolen an der kanadischen Westküste wurden alle Wettbewerbe des Rodelweltcups in Whistler in nur einem Lauf ausgetragen. Toni Eggert und Sascha Benecken ließen sich dabei am wenigsten von den widrigen Bedingungen beeindrucken und siegten vor ihren Dauerkonkurrenten aus dem eigenen Lager, Tobias Wendl und Tobias Arlt. Robin Geueke/David Gamm wurden Sechste. Bei den Herren rodelte Andi Langenhan hinter Tucker West (USA) und Wolfgang Kindl (AUT) auf Rang drei. Felix Loch und Johannes Ludwig belegten die Plätze sechs und sieben. Bei den Damen siegte Lokalmatadorin Alex Gough vor Natalie Geisenberger und Tatjana Hüfner.

Fotos: NordicFocus.com