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2. Januar 2017 Viessmann Sport

Gans oder gar nicht(s) – Deutschlands Skisportler feierten Weihnachten überwiegend daheim

Gar nicht – geht nicht! Das gilt für alle Aktiven und Ehemaligen – auch für die, die eigentlich auf ihr Gewicht achten sollten und müssen. Trotzdem war Tradition angesagt, im Hause von Weltcupsieger Eric Frenzel ebenso, wie bei Skispringer Richard Freitag. Beide stammen aus dem Erzgebirge, aber Frenzel gesteht, vor dem Fest persönlich noch nie Hand an die unvermeidliche Weihnachtsgans angelegt zu haben. Der Olympiasieger verfährt gegenüber dem Federvieh nach dem Motto „Wir sehen uns beim Essen!“ und überlässt die Vorbereitungen lieber Eltern und Schwiegereltern.

Bewusste Ernährung und Auszeit für den Körper
Auch Richard Freitag fungiert nicht eben als Weihnachts-Chefkoch, aber schmecken lassen hat es sich der 25-Jährige dennoch. Rehbraten mit grünen Klößen gelten im Hause Freitag als typisches Festtagsmahl. Bei aller Liebe zum leckeren Essen – Richard Freitag wurde bei der laufenden 65. Vierschanzentournee dennoch nicht vorzeitig von der Erdanziehungskraft Richtung Hang gedrückt – ein Top-Ten-Platz ist in Reichweite.
Bewusst Ernähren und dennoch mal abschalten, nach der ersten Weltcupserie und bevor es in die stressigen Januarwettkämpfe geht – das war für alle das Motto rund um den Jahreswechsel.

Kein Verschnaufen für Skispringer, Langläufer und Biathleten
Während die Kombinierer etwas mehr Luft haben, waren die Biathleten schon wieder bei der „JOKA World Team Challenge“ auf Schalke unterwegs, nun steht die „Große Schleife“ mit den drei Weltcupwochenenden in Oberhof, Ruhpolding und Antholz an. Auch Laura Dahlmeier freut sich als Weltcup-Führende natürlich auf stimmungsvolle Wettkämpfe, zum Abschalten bevorzugte die Weltmeisterin aber einen eher ungewöhnlichen Ausgleich – sie geht gerne Klettern oder Bergwandern. So wie im vorletzten Jahr, als es die 23-Jährige an Heiligabend auf einen Gipfel zog.
Die Skispringer reisten gleich nach dem Fest zum Tourneeauftakt.
Und die Langläufer sind seit mehr als einem Jahrzehnt auch immer schon vor dem Jahreswechsel in Europa unterwegs. Für die elfte Auflage der „Viessmann Tour de Ski“, einem ganz besonderen Ritt durch die Alpen, sollte man schließlich gut vorbereitet erscheinen – und gut gegessen haben.

Es sieht so aus, als hätten alle deutschen Aktiven auch zwischen den Jahren alles richtig gemacht.