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News nach Sportart: Biathlon

Highlights in der Höhe

17.03.2019, Oestersund, Sweden (SWE): Denise Herrmann (GER) - IBU world championships biathlon, medals, Oestersund (SWE). www.nordicfocus.com. © Manzoni/NordicFocus. Every downloaded picture is fee-liable.

Das Biathlon-Mekka Antholz in Südtirol erwartet die Weltelite zur WM

Das wird ein Fest! So oder so ähnlich klangen alle Kommentare, als feststand, dass das Biathlon-Mekka Antholz die Welttitelkämpfe ausrichten wird. Wieder einmal, insgesamt ist es die sechste Auflage von Weltmeisterschaften, für die sich die Südtiroler verantwortlich zeigen. Seit 1969 hat man in der Gemeinde Rasen-Antholz ein Biathlon-Stadion. Die WM feierte 1975 Premiere in Italien. Der Weltcup macht seit 1996 jährlich in der Alpengemeinde Station, mit Ausnahme der WM-Jahre versteht sich.

Und es gibt noch eine weitere Besonderheit: Das Stadion und die Strecken befinden sich ca. 1.600 Meter über Meereshöhe – für Sportlerinnen und Sportler eine zusätzliche Herausforderung in ihrer ohnehin herausfordernden Sportart.

In diesem Jahr empfängt Südtirol seine Gäste wieder mit ein paar Besonderheiten. Zum einen hat man an der Infrastruktur im Stadion noch einmal heftig gewerkelt, eine neue Tribüne, ein Bereich mit Stellplätzen für Funk und Fernseh-Übertragungswagen, eine verbreiterte Zufahrt zur Arena; das alles wurde nach dem Generalumbau 2006 in die ohnehin moderne Arena investiert. Und – Antholz empfängt die WM als Olympia-Gastgeber. Denn mit dem Zuschlag für die Spiele 2026 in Mailand rückt auch der Wintersportort auf der Alpensüdseite in den olympischen Focus – als Austragungsort der Biathlon-Wettkämpfe.

 

Auch aus deutscher Sicht ist das Biathlon-Zentrum am Fuße des Staller Sattels ein besonderer Ort. Hier feierten die DSV-Stars große Erfolge. Uschi Disl und Sven Fischer zählten 1995 zu den Medaillenhamstern, 2007 gab es gleich fünf Mal Gold, dazu je drei Silber- und drei Bronzemedaillen. Magdalena Neuner, Andrea Henkel oder auch wieder Sven Fischer, es war ein triumphaler Siegeszug der Deutschen. Mit einem ähnlich durchschlagenden Erfolg wird in diesem Winter wohl nicht zu rechnen sein. Doch mit Titelverteidigerin Denise Herrmann, mit OIympiasieger Arnd Peiffer und Benedikt Doll sind aussichtsreiche Kandidatinnen und Kandidaten auf vordere Plätze in Südtirol angereist. Und mit der nötigen Tagesform und ein wenig Glück sind auch Podestplätze oder gar der eine oder andere Titel drin.

 

Begleitet wird der deutsche Tross von vielen tausend Fans. Denn auch das gilt für Antholz in besonderer Weise: Heimspiele waren die Wettkämpfe in Südtirol für deutsche Starter immer. Egal ob WM oder Weltcuprennen, die Fans in schwarz-rot-gold bevölkern Stadion und Strecke. Und weil in den meisten Fällen das Wetter auf der Alpensüdseite immer mitspielt, kulinarische Köstlichkeiten, guter Wein und eine imposante Naturkulisse für wunderbare Bilder und noch bessere Stimmung sorgen, sind sich vor dem Auftakt der Weltmeisterschaft 2020 alle in einem Punkt einig: Das wird ein Fest!

Herrmann, Kühn und Peiffer schaffen‘s auf‘s Podest

11.01.2020, Oberhof, Germany (GER): Arnd Peiffer (GER), Johannes Kuehn (GER), (l-r) - IBU world cup biathlon, relay men, Oberhof (GER). www.nordicfocus.com. © Manzoni/NordicFocus. Every downloaded picture is fee-liable.

Erfolgreiches Wochenende in Oberhof – Ruhpolding freut sich auf Weltcup

Denise Herrmann, Johannes Kühn, Arnd Peiffer und Philipp Horn – sie gehörten zu den prägenden Figuren beim Weltcup der Biathleten in Oberhof. Für den galt: Bettenkapazitäten ausgebucht, fast alle Tickets verkauft und – nicht nur für die Oberhofer Gastgeber besonders wichtig – auch sportlich wurde aus deutscher Sicht wieder Morgenluft geschnuppert! Oberhof war deshalb (wieder einmal) ein Erfolg. Für Hoteliers, Fans, Bratwurstverkäufer und für das DSV-Team. 3.500 Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in und rund um Oberhof und Thüringens Hotel- und Gaststättenverband verkündete stolz, trotz des gar nicht winterlichen Wetters hätte es keine Stornierungen gegeben. Das Organisationskomitee freute sich über insgesamt rund 60.000 Besucher an den vier Wettkampftagen und nicht nur die Fans jubelten über vier Podestplätze für die Deutschen. Denn damit zeigten die heimischen Skijäger, dass sie wieder mittendrin sind, in der Weltelite.

Denise Herrmann und Johannes Kühn sorgten für Jubel in den Sprintentscheidungen, die Männer Staffel und Arnd Peiffer im Massenstart garantierten, dass keiner der Wettkampftage ohne eine Top-Drei-Platzierung aus deutscher Sicht verging. Wobei Peiffers Auftritt schon einer kleinen Sensation glich, der Olympiasieger aus dem Harz lief praktisch direkt vom Krankenbett aus hinein in die Weltspitze, war zu Wochenbeginn noch beim Arzt, am Wochenende dann auf dem Podium. Und dann gab es ja noch Philipp Horn. Der Frankenhainer ist so etwas wie ein Spätstarter. Schon 26 Jahre alt schaffte er erst im letzten Winter den endgültigen Durchbruch in den A-Kader, den dauerhaften Durchbruch in die Weltspitze vollzieht er in dieser Saison. Rang 3 mit der Staffel im Heimrennen in Thüringen, dazu der sechste Platz und damit die beste Weltcup-Einzelplatzierung beim Massenstart am Sonntag; trotz Regens strahlte Horn über das ganze Gesicht. Die gute Laune will er sich erhalten, wenn es jetzt in Ruhpolding weitergeht. Dort werden die Teams neu gemischt, weil es in Oberhof eben nicht nur Sieger, sondern auch Verlierer gab.

Zu den Jungs, die neu im Weltcupkader stehen, gehören im Chiemgau auch Roman Rees und Philipp Nawrath, die sich über den IBU-Cup für das A-Team empfehlen konnten. Wobei Nawrath vielen Fernsehzuschauern bekannt vorkommen wird. Als Partner von Laura Dahlmeier trat der Polizist aus Nesselwang zuletzt beim Abschiedsrennen der Ausnahmeathletin beim „Biathlon auf Schalke“ in Erscheinung, lieferte dabei ein ordentliches Rennen, obwohl er erst am Abend vor der Veranstaltung erfahren hatte, dass er in Gelsenkirchen starten soll. Der 27-Jährige verfügt übrigens schon über Weltcup-Erfahrung, in Oslo wurde Nawrath im letzten Winter Neunter im Massenstartrennen. Und Deutscher Meister ist der Bayer auch schon – im Langlauf.

Ansonsten gilt für Ruhpolding das, was auch für Oberhof galt: Die rund 3.000 Fremdenzimmer der 7.000 Einwohner zählenden Gemeinde sind voll, Tickets für die Wettkämpfe wurden ausreichend verkauft und natürlich hoffen die Gastgeber auch beim zweiten Weltcup auf deutschem Boden, dass die vielen Biathlonfans mit erfolgreichen deutschen Sportlerinnen und Sportlern mitfeiern dürfen. Im Unterschied zum Oberhof-Wochenende sind die Schneesorgen in Ruhpolding allerdings nicht so extrem – man konnte auf Reserven aus dem letzten Winter zurückgreifen. Jetzt muss eigentlich nur noch das Wetter mitspielen und die sportliche Leistung stimmen, dann wird auch die Auflage 2020 wieder eine Erfolgsgeschichte.

 

 

Auftritt der Superstars in der Schnee-Manege

13.03.2019, Oestersund, Sweden (SWE): Event Feature: undefined athlete enters the stadium infield over the tunnel - IBU world championships biathlon, individual men, Oestersund (SWE). www.nordicfocus.com. © Manzoni/NordicFocus. Every downloaded picture is fee-liable.

In dieser Saison steht im Nordischen Bereich der Weltcup besonders im Focus – da ausnahmsweise mal keine Olympischen Spiele oder Weltmeisterschaften den Saisonhöhepunkt markieren. Wobei: Eine WM gibt es doch, die der Skiflieger im März in Planica.

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Finale: Runder Saisonabschluss krönt gelungenen Skiwinter

23.03.2019, Planica, Slovenia (SLO): Markus Eisenbichler (GER) - FIS world cup ski flying, team HS240, Planica (SLO). www.nordicfocus.com. © Nordicfocus/EXPA/JFK. Every downloaded picture is fee-liable.

Normalerweise folgen auf Olympiazyklen immer Generationswechsel, tauchen neue Gesichter auf, versucht man verlorenen Boden gutzumachen. Aus DSV-Sicht war das nach Pyeongchang nicht notwendig, hatte es in Korea für die Nordischen Skisportler, aber auch für Biathletinnen und Biathleten reichlich Medaillen geschneit. Und so galt es im Winter eins nach Olympia die Positionen zu behaupten und auszubauen. Gelungen ist das zumindest teilweise.

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WM in Östersund: Arnd und Denise auf Goldkurs im Winterwald

13.03.2019, Oestersund, Sweden (SWE): Arnd Peiffer (GER) - IBU world championships biathlon, individual men, Oestersund (SWE). www.nordicfocus.com. © Tumashov/NordicFocus. Every downloaded picture is fee-liable.

Mit den Massenstarts endeten am Sonntag die Biathlon-Weltmeisterschaften im schwedischen Östersund. Wind und Schneefall waren die einzigen Störfaktoren beim sonst rundum gelungenen Saisonhöhepunkt der Biathleten, der von den Norwegern dominiert wurde. Auf Platz zwei in der Medaillenbilanz hatten aber auch die deutschen Biathleten viele Gründe zum Jubeln.

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Blitz-Comeback vor Weihnachten – Olympiasiegerin wieder in der Spur

Laura Dahlmeier in Nove Mesto (CZE).

Laura Dahlmeier in Nove Mesto (CZE).

Medientermine mag Laura Dahlmeier ungefähr so wie Zahnschmerzen. Vor allem, wenn es aus ihrer Sicht nichts zu sagen gibt. So wie in Nove Mesto, am Tag vor ihrem Comeback in den Weltcup. Da stand die 26-Jährige und antwortete auf Fragen nach ihrer Form, ihrer Gemütslage, ihren Hoffnungen und Ängsten.

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Heißer Start im gar nicht kalten Norden

25.11.2018, Ruka, Finland (FIN): David Siegel (GER) - FIS world cup ski jumping, individual HS142, Ruka (FIN). www.nordicfocus.com. © Tumashov/NordicFocus. Every downloaded picture is fee-liable.

Wenn die Nordischen Skisportler ihre Saison beginnen, spricht man traditionell von einem „Kaltstart“. Denn eigentlich ist es immer klirrend frostig im finnischen Kuusamo, nur ein paar Kilometer südlich des Polarkreises.

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Saisonbilanz – Deutsche Goldmomente krönen den Winter

24.03.2018, Tyumen, Russia (RUS): Laura Dahlmeier (GER), Karolin Horchler (GER), Franziska Preuss (GER), Franziska Hildebrand (GER), Denise Herrmann (GER), Vanessa Hinz (GER), Franziska Hildebrand (GER), team Germany - IBU world cup biathlon, cups, Tyumen (RUS). www.nordicfocus.com. © Tumashov/NordicFocus. Every downloaded picture is fee-liable.

Endlich Feierabend! So manchem Aktiven wird in den letzten Tagen dieser Stoßseufzer durch den Kopf gegangen sein, eventuell auch über die Lippen – denn die Saison war lang. Und gespickt mit Höhepunkten. Und sie war – zumeist – erfolgreich.

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Juniorathlet des Monats | Januar | Sophia Schneider

Ende Januar mit einem Sprintsieg im Gepäck vom IBU Junior Cup aus dem tschechischen Nove Mesto zurückgekehrt, stand die Viessmann-Juniorteam-Biathletin aus das zweite Mal in dieser Saison ganz oben auf dem Treppchen der wichtigsten internationalen Rennserie für Junioren. Rechtzeitig zu den Junioren-Weltmeisterschaften Ende Februar befindet sich die Chiemgauerin damit in Topform. Wir stellen vor: Sophia Schneider – unsere Junior-Athletin des Monats Januar.

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Ole Einar Björndalen – Der König ist tot, es lebe der König!

03.01.2018, Oberhof, Germany (GER): Ole Einar Bjoerndalen (NOR) - IBU world cup biathlon, training, Oberhof (GER). www.nordicfocus.com. © Manzoni/NordicFocus. Every downloaded picture is fee-liable.

Die Enttäuschung stand dem Athleten und Zuschauern in der Chiemgau-Arene gleichermaßen ins Gesicht geschrieben: Die norwegische Biathlon-Legende Ole Einar Björndalen scheiterte zum Auftakt des Weltcup-Wochenendes in Ruhpolding erneut an der Qualifikationsnorm für Pyeongchang.

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Olympia vor Augen – Noch fehlt der Durchblick

02.03.2017, Pyeong Chang, Korea (KOR): Event Feature: Alpensia atmosphere - IBU world cup biathlon, sprint women, Pyeong Chang (KOR). www.nordicfocus.com. © Manzoni/NordicFocus. Every downloaded picture is fee-liable.

Einen Monat vor Pyeongchang zeigen die deutschen Wintersportler ein diffuses Leistungsbild – große Siege auf der einen Seite, Baustellen in anderen Bereichen. Zum Status Quo der deutschen Ski- und Kufenelite vor Olympia.

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