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8. Januar 2020 iamdesign

Klimaschutz ohne Kompromisse

Felix Neureuther hat ein Haus gebaut – für zukünftige Generationen

Wer konsequent das Klima schützen will, der kann seinen persönlichen Weg finden, den eigenen CO₂-Fußabdruck erheblich zu verbessern: Der Ski-Weltmeister Felix Neureuther hat in Garmisch-Partenkirchen ein neues Zuhause gebaut, das drei Generationen seiner Familie zu 100 Prozent mit sauberer Energie versorgt.

Familie Neureuther baut auf Klimaschutz – mit Viessmann

Am Anfang ist da dieses Grundstück, direkt neben dem Haus seiner Eltern Rosi Mittermaier und Christian Neureuther. „Ich habe niemals die Idee gehabt, woanders hinzugehen, erinnert sich Felix Neureuther. „Hier bin ich daheim. Man hat den wunderbaren Blick auf die Berge und eine wahnsinnige Ruhe hier. Und es leben praktisch drei Generationen nebeneinander.” Aber schon mit den ersten Plänen und Skizzen reift die Idee, mit dem Bau nicht nur einen Lebensraum für seine Frau, die kleine Tochter und sich selbst zu schaffen. Von vornherein sieht die umweltbewusste Familie die Chance, damit einen konsequenten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

„Wie die Gletscher allein in den letzten zehn Jahren zurückgegangen sind. Das ist wirklich sehr erschreckend”, sagt Felix. Und sein Vater Christian ergänzt: „Wir Skifahrer sehen das ja überall. Es macht Angst. Ein Umdenken muss stattfinden. Wir müssen die Bilanz in Ordnung bringen.” Natürlich könne man immer auf die globale Politik schimpfen. „Aber wenn wir nicht selbst anfangen? Wenn wir nicht in Deutschland anfangen? Wo sollen wir denn dann anfangen?”

Rosi Mittermaier und Christian Neureuther

Rosi Mittermaier und Christian Neureuther leben umweltbewusst – auch für die folgenden Generationen

„Ein Umdenken muss stattfinden.” – Christian Neureuther

Mehr als 40 Prozent des CO₂-Ausstoßes entfallen in Europa auf das Heizen von Gebäuden. Es ist der größte Einzelfaktor der zunehmenden Erderwärmung, größer als das Fliegen und Autofahren. Jedoch – im Umkehrschluss wird daraus ein effizienter Hebel, den jeder Eigenheimbesitzer selbst in der Hand hält. Allein der Austausch einer veralteten Heizungsanlage durch ein modernes Viessmann Gas-Brennwertgerät spart mindestens eine Tonne CO₂ pro Jahr – und ganz nebenbei bis zu 35 Prozent Energiekosten.

„Ich liebe es, auf niemanden angewiesen zu sein.” – Felix Neureuther

Konsequent weitergedacht ist das Einsparpotenzial noch wesentlich höher. Wer das Wirken der Neureuthers verfolgt, der weiß: Was immer diese Familie angeht, das macht sie zu 100 Prozent und aus voller Überzeugung. „Das Besondere an dem Haus ist, dass es komplett energieautark ist,” erzählt Felix. „Wir sind auf niemanden angewiesen. Und ich liebe es auf niemanden angewiesen zu sein.”

Herzstück der Energieversorgung ist eine Sole-Wärmepumpe, die ihre Energie aus zwei Quellen gewinnt: Viessmann Solarabsorber in Neureuthers Garten sammeln die Umgebungswärme – also aus der Luft und von der Sonne. Die Wärmepumpe im Keller des Hauses erzeugt daraus Raumwärme und Warmwasser.

Besonderheit der Neureuther-Anlage ist ein 160 Kubikmeter großer Eisspeicher, der unter dem Garten eingebaut ist – eine Technologie, die Felix von Anfang an fasziniert hat: „Dass wir mit Eis heizen können ist schon verrückt irgendwo. Also ich fahre eigentlich auf Eis im Winter die Hänge runter und jetzt kann ich mit Eis heizen.”

Und so funktioniert’s: Wenn es im Herbst kühler wird und die Luft als Wärmequelle ausfällt, setzt der Eisspeicher seine geballte Energie frei. Der Speicher ist voll gefüllt mit Wasser, das im Herbst etwa 16 Grad hat. Ein spiralförmiger Wärmetauscher aus Rohren entzieht dem Wasser die Wärme, Wintertag für Wintertag, bis der Eisspeicher schließlich von innen nach außen und von unten nach oben gefriert. Für Spitzenlasten in extrem lange Kälteperioden – wer weiß, was der Klimawandel bringt – haben die Neureuthers zusätzlich eine Gasbrennwertheizung installiert. Es ist ein Sicherungssystem, das im Normalfall nicht gebraucht wird.

Im Frühjahr, wenn es draußen wärmer wird, übernehmen die Solarabsorber wieder die Heizarbeit. Und im Sommer kühlt der gefrorene Eisspeicher das Haus auf natürliche Weise. Im Haus verteilt werden Wärme und Kälte über Fußbodenheizung und eine kontrollierte Wohnraumlüftung von Viessmann.

Eine Verbindung aus guter Energie

Der für das System sowie für den Familienalltag benötigte Strom kommt bei den Neureuthers nicht aus der Dose, sondern vom Dach. Hier ist eine große Viessmann Photovoltaikanlage installiert. „Es ist etwas wahnsinnig Faszinierendes, dass man seine Energie selber herstellen kann”, sagt Felix. Insgesamt generiert das integrierte Viessmann System so viel Energie, dass auch das Haus der Eltern mitversorgt wird. Vater Christian sagt dazu: „Felix macht auf seinem Grundstück saubere Energie. Und wir nutzen das auch für unsere Heizungsanlage und unser Warmwasser. Das ist für mich die Symbolik. Eine Verbindung herzustellen mit guter Energie. So wie ich immer möchte, dass zwischen Großeltern, Kindern und Enkeln eine gute Energie läuft.”

Im Sommer 2019 haben die Neureuthers ihr neues Zuhause bezogen. Es ist in gleich mehrfacher Hinsicht ein Projekt für Generationen geworden, was auch Rosi und Christian freut: „Als Familie gemeinsam umweltbewusst zu leben, ist eine tolle Aufgabe für uns alle. Da können auch wir Großeltern etwas an die übernächste Generation weitergeben, das für die Menschheit elementar ist.”

 

75 Prozent der Heizungsanlagen in Deutschland sind veraltet

Es gibt viele Wege, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Das eigene Zuhause energieeffizient zu gestalten ist ein wichtiger davon. Zwei Drittel der Heizungsanlagen in Deutschland sind veraltet. Es ist ein Riesenpotenzial, auch für die deutsche Klimabilanz. Die Neureuthers haben ihres konsequent genutzt: Wer die Chance habe neu zu bauen, sagt Christian, der müsse Wege und Möglichkeiten suchen und sagen: „Dafür stehe ich.”

Kann also ein Mehr an Komfort der entscheidende Anreiz sein, dass mehr Menschen zu Klimaschützern werden? Christian ist optimistisch: „Ich glaube, dass der Mensch so intelligent ist, dass er die Probleme lösen kann.” Und Felix stimmt ihm zu: „Ich glaube, wenn jeder ein Teil dazu beiträgt, wird es uns in Zukunft noch ganz lang sehr sehr gut gehen.”

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