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5. April 2018 Viessmann Sport

Aktuelles: Das Viessmann-Juniorteam bei den Juniorenweltmeisterschaften

JWM Alpin 2018 in Davos
Bei der FIS Alpinen Juniorenweltmeisterschaft in Davos Anfang Februar konnten die deutschen Starter leider nicht an die Erfolge der letzten Welttitelkämpfe anschließen. Waren die deutschen Junioren 2017 aus Are (SWE) noch mit zwei Bronzemedaillen in Abfahrt (Kira Weidle) und Kombination (Georg Hegele) zurückgekehrt, ging der durch Verletzungen dezimierte deutsche Alpin-Kader bei der Medaillenvergabe in der Schweiz diesmal leer aus.
Erfolgreichste deutsche Athletin in Davos war Katrin Hirtl-Stangassinger, die mit Platz sieben im Super-G und einem sechsten Platz in der Kombination Akzente setzte. Über eine Top-10-Platzierung durfte sich auch Florian Himmelsbach freuen, der sich im Slalom-Wettbewerb ebenfalls auf dem siebten Platz einreihte.
Im Teamwettbewerb belegten Leonie Flötgen, Katrin Hirtl-Stangassinger, Adrian Meisen und Nikolaus Pföderl Rang sechs, nachdem sie im Viertelfinale den Gastgebern aus der Schweiz unterlegen waren.

JWM 2018 in Otepää (EST): Startszene beim Staffelrennen der Juniorinnen. (Foto: www.otepaa.biathlon.ee).

IBU Juniorenweltmeisterschaft 2018 in Otepää
Bei der Juniorenweltmeisterschaft der Biathleten vom 26. Februar bis 4. März in Otepää (EST) schrammten die Viessmann-Juniorteam-Athleten gleich dreimal haarscharf am Podest vorbei. Die JWM startete mit den Staffelwettkämpfen bei eisiger Kälte und schwierigen Windbedingungen am Schießstand. Bei den Damen kamen nur die Ukraine und die Tschechische Republik ohne Strafrunde davon. Dagegen mussten zwölf der insgesamt 17 Teams mindestens zwei Extrarunden laufen. Nachdem Marina Sauter die DSV-Damen mit nur einem Nachlader gut ins Rennen gebracht hatte, ließen Sophia Schneider und Hanna Kebinger beim Schießen Federn. Mit insgesamt zwei Strafrunden und zehn Nachladern belegte das deutsche Trio am Ende Rang vier.
Die Herren mit Julian Hollandt, Tim Grotian, Marinus Veit und Danilo Riethmüller kamen mit zwei Strafrunden und insgesamt 18 Nachladern nicht über Platz sechs hinaus.
Im Einzel über 12,5 Kilometer verpasste Hanna Kebinger trotz zweier Strafminuten den Bronzerang um lediglich sechs Sekunden. Auch ihrem 18-jährigen Teamkollegen Danilo Riethmüller, der sich im Feld der meist 20- bis 21-Jährigen behaupten musste, blieb mit drei Fehlern ebenfalls nur der Blechrang über die 15 Kilometer. Auch im Sprint und in der Verfolgung überzeugte Riethmüller. Auf Rang neun in beiden Wettbewerben beendete der Niedersachse damit alle Wettkämpfe in den Top-10.
Im Sprint platzierten sich außerdem Juliane Frühwirth (14.) und Tim Grotian (15.), in der Verfolgung Grotian und Sophia Schneider (beide 13.) in den Top-15.
Die Wettkämpfe der Herren dominierten die Athleten aus Norwegen und Russland. Bei den Damen machten die Polin Kamila Zuk und die Tschechin Marketa Davidova die Rennen quasi unter sich aus. Zuk gewann Einzel und Sprint und wurde Zweite in der Verfolgung. Davidova siegte in der Verfolgung und belegte Rang zwei im Sprint.

JWM Nordisch 2018 in Goms

Freudentränen bei den deutschen Kombinierern: JWM-Silber mit der Staffel. (Foto: www.jwsc2018.ch)

Bei den Juniorenweltmeisterschaften Ski Nordisch vom 27. Januar bis 4. Februar im schweizerischen Kandersteg/Goms jubelten vor allem die Skispringer und die Nordischen Kombinierer.
Da ihre Disziplin in Peking 2022 ins olympische Programm aufgenommen werden soll, traten die Nordischen Kombiniererinnen am Kandersteg zum ersten Mal bei einer JWM an. In diesem Testwettbewerb durfte sich das DSV-Team gleich über einen Doppelerfolg freuen: Jenny Nowak wurde Juniorenweltmeisterin vor Anna Jäkle. Außerdem lief Sophia Maurus auf den guten sechsten Rang.
Bei den Herren holten Tim Kopp, Luis Lehnert, Constantin Schnurr und Julian Schmid Silber mit dem Team. Im Gundersen-Wettkampf über fünf Kilometer liefen Lehnert als Siebter und Kopp als 13. unter die besten 15.

Kandersteg (SUI): Constantin Schmid, Philipp Raimund, Cedrik Weigel und Justin Lisso sind Juniorenweltmeister mit dem Team. (Foto: www.jwsc2018.ch)

Auch bei den Skisprung-Herren lief es wie am Schnürchen: sie gewannen Gold mit dem Team, zudem holte Constantin Schmid Silber im Einzel. Im Einzelwettbewerb überzeugten auch Philipp Raimund, Cedrik Weigel und Justin Lisso auf den Plätzen neun, 16 und 20.
Über JWM-Medaille Nummer drei durfte sich Constantin Schmid im Mixed-Team-Wettbewerb freuen. Zusammen mit Gianina Ernst, Luisa Görlich und Justin Lisso musste sich das DSV-Quartett nur den Norwegern geschlagen geben.
Das Damenteam hatte im Medaillenkampf auf Rang vier zwar das Nachsehen, Ernst und Göhrlich erarbeiteten sich als Sechste und Zehnte des Damen-Einzels aber ebenfalls Top-Ergebnisse.
Bei den Langläuferinnen schafften es Alexandra Danner (14.), Lisa Lohmann (16.) und Anna-Marie Dietze (22.) bis ins Sprint-Viertelfinale. Friedrich Moch lief im Skiathlon auf den sehr guten fünften Platz, während sich Celine Mayer in diesem Rennformat auf Rang 14 als beste DSV-Starterin einreihte. Zudem sorgte Phillipp Unger als 15. über die 10 Kilometer klassisch ebenso für ein gutes Ergebnis wie Albert Kuchler, der direkt hinter Unger ins Ziel kam.

Staffel-Gold für die deutschen Langlauf-Juniorinnen: Anna-Maria Dietze, Lisa Lohmann, Celine Mayer und Alexandra Danner in Goms (SUI).

Für eine gewaltige Überraschung sorgte die Damenstaffel am vorletzten Wettkampftag. Anna-Maria Dietze, Lisa Lohmann, Celine Mayer und Alexandra Danner setzten sich über die 4×3,3 km durch und gewannen Gold vor den Teams aus Russland und Schweden.

JWM Skicross 2018 in Cardrona
Die Skicrosser haben ihre JWM in diesem Jahr auf die Südhalbkugel verlegt. Ungewohnt spät, nämlich vom 25. August bis 4. September, werden dann im neuseeländischen Cardrona die neuen Weltmeister gekürt.