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29. Dezember 2018 Viessmann Sport

2019 – Start ins Sportkalender-Jahr mit Highlights in Deutschland

Eigentlich beginnt das Jahr 2019 schon am 29. Dezember. Zumindest für Biathleten und Skispringern. Denn dann wird es wieder ernst. Während beim Biathlon auf Schalke mit den Duos Herrmann/Doll und Preuß/Schempp gleich zwei DSV-Teams auf die stimmungsvolle Runde in der Gelsenkirchener Fußball-Arena gehen und das Wettkampfjahr dabei ausklingen lassen, starten die Langläuferinnen und Langläufer in Toblach mit dem Sprint in die Tour de Ski.

Langläufer erstmals ohne Steffi Böhler bei der Tour de Ski

Tour-Stopp bei der Tour de Ski in Val di Fiemme (ITA).

Allerdings wird dort eine DSV-Starterin fehlen, die bisher alle zwölf Etappenrennen mitgemacht hat: Steffi Böhler. Krankheiten und Verletzungen zwangen die Schwarzwälderin zur Absage, die Stunde der 37-Jährigen schlägt dann hoffentlich wieder nach der Skitour. Die größten Hoffnungen auf Top-Platzierungen tragen aus deutscher Sicht im Team der 18 DSV-Starterinnen und Starter die Allrounderinnen Julia Belger, Katarina Hennig und Victoria Carl sowie Sprintspezialistin Sandra Ringwald bei den Damen und Thomas Bing, Sebastian Eisenlauer und Johannes Dobler bei den Männern. Allerdings, den Deutschen werden bestenfalls Außenseiterchancen eingeräumt.

Vierschanzentournee – Erstes Saisonhighlight zum Jahreswechsel
Anders sieht das bei den Skispringern aus. Mit der Vierschanzentournee in Oberstdorf startet das Wettkampfjahr 2019 auch für sie schon im Dezember. Das Traditionssportereignis rund um den Jahreswechsel feiert seine 67. Auflage – und die Schützlinge von Werner Schuster wollen auch diesmal um den Gesamtsieg mitspringen.

Richard Freitag in Ruka (FIN).

Einen Top-Kandidaten gibt es nicht, aber mehrere Anwärter auf den Platz an der Sonne. Denn die DSV-Adler greifen in breiter Phalanx an: Gleich 13 Springer werden es in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen versuchen, danach wird das Team reduziert. Der Bundestrainer glaubt an Stephan Leyhe und Karl Geiger, die im ersten Saisonabschnitt die überzeugendsten Leistungen zeigen konnten.

Richard Freitag – im Vorjahr bis zu seinem Sturz in Innsbruck bester Deutscher – musste mit muskulären Problemen auf das Trainingslager vor Weihnachten in Lillehammer verzichten, ist jetzt aber wieder fit und bereit für die Tournee.

 

Saisonsieg Nummer drei: Katharina Althaus in Premanon (FRA).

Die zuletzt so erfolgreichen Skisprungdamen haben dagegen noch etwas Pause. Die wird Bundestrainer Andreas Bauer sicherlich dazu nutzen die gute Form seiner Schützlinge bis zum nächsten Weltcup in Saporro zu konservieren. Olympia-Silbermedaillengewinnerin Katharina Althaus war in diesem Winter bereits drei Mal erfolgreich und führt gegenwärtig die Weltcup-Gesamtwertung souverän an.

Kombinierer mit guter Ausgangslage fürs zweite Trimester
Gleiches gilt für den Norweger Jarl Magnus Riiber bei den Nordischen Kombinierern. Trotz der Dominanz des Norwegers ist Bundestrainer Hermann Weinbuch mit den bisherigen Saisonleistungen seiner Jungs dennoch nicht unzufrieden. Denn erstens hatte beispielsweise Eric Frenzel verkündet Schwerpunkte setzen zu wollen – der Gewinn des Gesamtweltcups gehörte nicht dazu. Und zweitens sind mit Fabian Rießle, Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger seine Schützlinge mit vorne dabei.

Andere Saisonschwerpunkte: Eric Frenzel in Ramsau (AUT).

Die Kombinierer haben bis zu ihrem nächsten Start allerdings noch ein paar Tage Zeit: im estnischen Otepää sind sie am 5. Januar erstmals im neuen Jahr gefordert. Diese Pause darf man der Weltcup-Karawane auch gönnen, immerhin mussten die Kombinierer bis unmittelbar vor Heiligabend noch ran. Erst am Weihnachtsvortag pfiff Renndirektor Lasse Ottesen nach dem letzten Wettbewerb in Ramsau am Dachstein zur Pause.

Welcome-Back-Party der Rennrodler am Königssee

T. Hüfner in Altenberg (GER): Schneller als die amtierende Weltmeisterin war nur Konkurrentin N. Geisenberger.

Tatjana Hüfner in Altenberg (GER).

Den 5. Januar haben auch die Rennrodlerinnen und Rennrodler dick im Kalender markiert. Denn die Kufenspezialisten treffen sich an diesem Tag am Königssee zum „Welcome back in Europa“ – große Teile des Dezembers verbrachte man ja in Nordamerika. Dort machte vor allem Julia Taubitz auf sich aufmerksam, die bei allen bisherigen Weltcups den Sprung aufs Treppchen schaffte und zudem das Kunststück fertigbrachte Seriensiegerin Nathalie Geisenberger zu bezwingen. Dass die beiden auch den Gesamtweltcup mit großem Abstand auf die Konkurrenz anführen, wird Bundestrainer Norbert Loch wie immer gelassen zur Kenntnis nehmen. Tatjana Hüfner, die in zum Saisoneinstand in Innsbruck bereits einmal auf dem Podest stand, patzte beim letzten Wettkampf vor Weihnachten in Lake Placid und liegt im Gesamtweltcup auf Platz sechs.
Johannes Ludwig ist bisher bester Deutscher bei den Herren, im Doppelsitzer liegen Toni Egger und Sascha Benecken ebenso in Lauerstellung wie die Olympiassieger Tobias Wendl und Tobias Arlt.

Biathlon is coming home – Weltcups am Rennsteig und im Chiemgau

Saisoneinstand nach hinten verlegt: Laura Dahlmeier in Nove Mesto (CZE).

Womit sich der Kreis schließt. Denn nach den Rennrodlern sind die Biathleten wieder an der Reihe. Die starten am 10. Januar in Oberhof ins neue Kalenderjahr. Ob mit Laura Dahlmeier, ist noch offen – die will gemeinsam mit dem Trainerteam von Fall zu Fall entscheiden. Könnte gut sein, dass sich die Fans der Überfliegerin noch eine Woche länger gedulden müssen: denn den Heimweltcup in Ruhpolding lässt eine Laura Dahlmeier nur dann sausen, wenn es wirklich gar nicht geht.

Fotos: NordicFocus